Die Zukunft gesund gestalten.
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Klinik für Urologie

Die Klinik für Urologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Wenderoth deckt das gesamte Spektrum der Urologie und der Kinderurologie ab. Es werden jährlich ca.1200 Patienten stationär und ca. 1000 Patienten ambulant behandelt. Pro Jahr führen wir ca. 3000 kleinere und grössere operative Eingriffe durch. Für die Diagnose und Therapie vielfältiger urologischen Krankheitsbilder stehen uns modernste Geräte und Techniken zur Verfügung. Doch Technik ist in der Medizin nicht alles - darum legen wir großen Wert auf die ständige Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Unsere Klinik

Team

Chefarzt

Chefarzt Dr. med. Ulrich Wenderoth

Dr. med. Ulrich Wenderoth
Facharzt für Urologie

 
 
 

Oberärzte

Leitender Oberarzt Dr. med. Anastasios Papadimas

Dr. med. Nikolaos Papadimas
Leitender Oberarzt
Facharzt für Urologie

Oberarzt Ibrahim Ganaw

Ibrahim Ganaw
Facharzt für Urologie

 

Leistungen und Schwerpunkte

Auf dem weiten Feld der Urologie decken wir das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum ab. Dazu gehören beispielsweise:

  • Urologisch-onkologische Diagnose und Therapie (Prostatakarzinom, Harnblasenkarzinom, Hodenkarzinome u.v.m.) in Zusammenarbeit mit dem Onkologischen Schwerpunkt Ostwürttemberg
  • Hodenhochstand
  • Hodentumore
  • Behandlungen bei gutartiger Prostatavergrößerung
  • Minimal-invasive Eingriffe mit Hilfe optischer Instrumente (Laparoskopie)
  • minimal-invasive Behandlung von Nierensteinen und Harnleitersteinen
  • Behandlung von weiblicher und männlicher Harninkontinenz
  • Minimal-invasive Harnleiterrekonstruktion nach Verletzungen
  • Sterilisation des Mannes
  • Erektile Dysfunktion
  • Krankhafte Verkrümmung des Penis

Kinderurologie

Besonders am Herzen liegen uns die urologischen Beschwerden der Kleinsten und Heranwachsenden. Wir sind Experten auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendurologie und behandeln folgende urologischen Erkrankungen:

• kindliche Harninkontinenz
• Missbildungen der Harnröhre
• unwillkürliches Einnässen nach dem dritten bzw. vierten Lebensjahr (Enuresis)
• Blasenentleerungsstörungen
• Therapie von Bauch- und Leistenhoden
• Untypischer Rückfluss von Harns aus der Blase in die Harnleiter und die
  Nierenbecken (Vesicoureterorenaler Reflux)
• Harnleiterabgangsengen
• minimal-invasive Nierenentfernung (Laparoskopie)
• Nierenbeckenabgangsengen
• Beschneidung bei Vorhautverengungen

Kinderurologie

Geschichte der Urologie

Obwohl die Urologie ein relativ junges, eigenständiges Fachgebiet ist, reichen ihre Wurzeln bis in das Altertum zurück.

Altertum und Antike

Bereits in Ägypten ca. 1000 v. Chr. Kannte man Blasenkatheter. Diese frühen Formen waren aus Bronze. Die Operation von Blasensteinen ist hier ebenfalls bekannt. In Griechenland beschäftigt man sich ebenfalls mit urologischen Erkrankungen. Hippokrates von Kós klassifiziert als erster Störungen des Wasserlassens und unterscheidet hierbei in Dysurie (schmerzhaftes Wasser lassen), Strangurie (tropfenweises Wasser lassen) und Ischurie (Harnverhaltung). Die erste anatomische Beschreibung der Prostata stammt von Herophilos von Kos um 300 vor Christus. Diese Beschreibung beruhte auf der Sektion von Leichen.

Das Mittelalter

Im Mittelalter werden vor allem die Lehren Galens als Grundlage des medizinischen Handelns angesehen. Die Ärzte und Chirurgen (diese wurden im Allgemeinen nicht zu den Ärzten gezählt) des Mittelalters lehnten es, ganz in der Tradition des Hippokrates ab, Steinleiden zu operieren. Dieses wurde Steinschneidern und Hebammen überlassen.

Die frühe Neuzeit (16. bis 18. Jahrhundert)

Nach der Zeit der weitgehenden Stagnation im Mittelalter erfolgt ab dem 16. Jahrhundert, nicht zuletzt durch den Buchdruck und die teilweise Erlaubnis von anatomischen Studien an Leichen ein deutlicher medizinischer Fortschritt. Die Ablehnung der Steinoperationen durch Chirurgen schwindet bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts völlig.

Die Moderne bis zum Ende des 2. Weltkrieges

Die großen technischen Fortschritte im 19. und 20. Jahrhundert führetn zu einer rasanten Entwicklung in der Therapie und Diagnostik urologischer Erkrankungen. Neben den neuen Materialien wie Kautschuk, verbessertem Stahl und den Möglichkeiten der industriellen Fertigung spielten die Entdeckung und Nutzung der Elektrizität, der Röntgenstrahlen sowie die Entdeckung und Anwendung von Stickoxydul (Lachgas), Chloroform und Äther zur Anästhesie eine entscheidende Rolle. Die bedeutendste Entwicklung ist jedoch die der Hygiene und Antisepsis deren Vater Louis Pasteur (1822-1895) ist. In gleicher Weise ist der Beginn der Mikrobiologie durch Robert Koch bedeutend.

Die Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg

Die Einführung neuer Untersuchungsmethoden wie Sonografie, Computertomografie und nuklearmedizinische Untersuchungen führten zu einer erheblichen Verbesserung im Erkennen und Therapieren urologischer Erkrankungen. Die Entdeckung des Penicillins und die Weiterentwicklung der Antibiotika reduzieren die Infektionsrate und damit die Sterblichkeit drastisch. Neue Operationsverfahren wir die radikale Prostatektomie oder die radikale Zystektomie (Entfernung der Harnblase) mit Blasenersatz werden entwickelt. Die erste erfolgreiche Nierentransplantation wird 1956 durchgeführt.


Quelle: Illustrierte Geschichte der Urologie, Konert Dietrich, Springer-Verlag.

Sprechstunden

Dr. med. Ulrich Wenderoth und sein Team stehen Ihnen nach telefonischer Vereinbarung in urologischen Sprechstunden zur Verfügung.

Privatsprechstunde                                                                                                                                         Dienstag, Mittwoch, Freitag 10.00 Uhr – 12.00 Uhr

Ambulante Sprechstunde                                                                                                                             Dienstag, Mittwoch, Freitag 08:00 - 10:00 Uhr

Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin folgende Unterlagen 

  • Befunde und Röntgenbilder früherer Untersuchungen                                                       
  • Überweisungsschein des behandelden Urologen oder des Kinderarztes


Stationäre Aufnahme

Die reguläre Einweisung übernimmt in der Regel Ihr niedergelassener Urologe, in Ausnahmefällen auch Ihr Hausarzt. Dieser vereinbart mit in unserem Sekretariat einen Termin zur stationären Aufnahme.  

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen am Aufnahmetag unbedingt mit

  • Die Verordnung zur Krankenhausbehandlung des Hausarztes
  • Versichertenkarte (bei Gesetzlich-Versicherten) oder
  • Medi- oder Klinikcard (bei Privatversicherten)
  • Medikamentenplan
  • Röntgenbilder
  • Allergiepässe
  • Diabetikerausweise
  • Marcumarausweise etc.

Bitte nehmen Sie mindestens 14 Tage vor der Einweisung keine blutverdünnenden Medikamente (Aspirin, Godamed, Marcumar, Plavix) mehr ein! Gleiches gilt bei Diabetes-Patienten für Metformin. Bitte bringen Sie am Aufnahmetag auch alle verfügbaren auswärtige Befunde wie Röntgenbilder, Allergiepässe, Diabetikerausweise, Marcumarausweise etc. mit.


Ambulante Operationen

Üblicherweise werden Sie uns von Ihrem niedergelassenen Urologen oder Ihrem Hausarzt zur ambulanten Operation zugewiesen. Dieser vereinbart vorab einen Termin in unserer Sprechstunde.

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Leitung

Chefarzt Dr. med. Ulrich Wenderoth

Chefarzt

Dr. med. Ulrich Wenderoth

 
 

Leitender Oberarzt

Dr. med. Nikolaos Papadimas

 
 

Sekretariat

Simone Skott-Bölli, Manuela Schmid

 
 

Tel. +49 7321 33 2342
Fax +49 7321 33 2351

Terminvergabe
Montag – Freitag 8:00 Uhr – 12:00 Uhr
                             13:00 Uhr – 16:00 Uhr

 
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Klinikum Heidenheim

Schloßhaustraße 100

89522 Heidenheim

Telefon: +49 (0)7321 33 0

 
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